Sudtirolo statt Alto Adige, aber wie?

Aktion Sudtirolo.

Siehe auch: Brennerbasisdemokratie, ST-Freiheit, Markus Lobis Blog

Toponomastik

Gesamtsüdtiroler Ansichten

 

Von Andreas Fink und Valentino Liberto, Landtagskandidaten der Grünen-Verdi-Vërc BürgerListeCiviche, Wien/Bozen

 

Die Grünen – die neuen Neofaschisten? Herr Kollmann (LB 29.9.) mag und darf gerne gegen seine Lieblingsfeinde schießen, aber mit dieser mehr als lächerlichen Behauptung hat er definitiv übers Ziel hinausgeschossen.

Es mag ihm in seinem Eifer entgangen sein, dass sich die Uhren weiter drehen und wir heute das Jahr 2008 schreiben. Dass sich der Name „Alto Adige“ durch die langjährige offizielle Verwendung eingebürgert und seine faschistische Wurzeln somit weitgehend abgestreift hat. „Alto Adige“ ist – leider, weil man nicht frühzeitig eingeschritten ist – zum modus vivendi geworden.

Das mussten wir akzeptieren, die wir um die Hintergründe wissen und den Begriff „Sudtirolo“ (zurückgehend auf Tirolo del Sud) verwenden, und das wird auch Herr Kollmann akzeptieren müssen. Ebenso wie die Tatsache, dass diesen Begriff als erster Alexander Langer in den 70er-Jahren geprägt hat. Überhaupt ist es nicht das Wichtigste, wie man dieses Land nennt, sondern dass man versucht, es von der rechtsextremen Plage zu befreien.

Herr Kollmann möge doch dahin zielen, wo die Herzen schwarz und braun sind. Und nicht mit haltlosen Behauptungen den Kampf gegen Rechtsextremismus ins Lächerliche ziehen.

Faschistenfreundliche Positionen

Grüne

von Cristian Kollmann, Süd-Tiroler Freiheit, München/Laurein

«Mit Mut gegen Rechts” so laut “Dolomiten” vom 25. September das Motto der Jungen Südtiroler Grünen. Auch auf ihrer Homepage sehen sich die “Young Greens Southtyrol” als Bekämpfer des Faschismus und Rassismus. An sich beeindruckend – so weit. Doch wie heißt es im italienischen Text? “I Giovani Verdi Alto Adige si schierano decisamente contro ogni forma di pensiero fascistoide e razzista e ogni suo sottoprodotto e variante.” Ein Widerspruch in sich, denn warum schreiben dann die Grünen in mitläuferischer Weise “Alto Adige”? Weil die Grünen den Faschismus, wenn er von italienischer Seite kommt, gerne relativieren oder gar verteidigen: Unter dem Deckmantel der sprachlich-kulturellen Vielfalt und des friedlichen Zusammenlebens sind die Grünen für den Erhalt der faschistisch belasteten Orts- und Flurnamen, angefangen bei “Alto Adige”. Auch die mehrsprachige Schule und somit die “Altoatesinisierung“ Südtirols ist ein Anliegen der Grünen und nicht ohne Zufall auch der italienischen linken wie rechten Parteien! Mut gegen Rechts? So lange die Grünen auf ihren faschistenfreundlichen Positionen beharren, sind sie keineswegs mutig, sondern bestenfalls mutwillig und ganz gewöhnliche Mitläufer.»

39 Risposte to this post.

  1. [...] Vervollständigung: Artikel auf [...]

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  2. Kollmann kann man nicht ernst nehmen, er schießt Kilometer über das Ziel hinaus und sollte im Übrigen, wie ihr richtig schreibt, wohl zuerst vor der eigenen Haustüre kehren, bevor er mit fadenscheinigen und unhaltbaren Argumenten andere verleumdet.

    Trotzdem — und völlig unabhängig von Kollmanns Vorwürfen — würde ich mir persönlich von den Grünen/Bürgerlistlern (zumal von den jungen) einen etwas vorsichtigeren Umgang mit den Namen wünschen. Sudtirolo ist nicht umsonst eine grüne »Erfindung«.

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  3. Sudtirolo ist nicht umsonst eine grüne »Erfindung«.

    Giustissimo.

    Mi duole dirlo, Simon, ma siamo in campagna elettorale e certe semplificazioni sono aimé fisiologiche. Comunque: anche tra i Verdi sta scomparendo l’uso di “Sudtirolo”, proprio in funzione del suo potenziale anti-(alto)atesino così ben illustrato da Carlo Berger. “Alto Adige” possiede ancora il consenso unanime del gruppo linguistico italiano. E molti Grüne/Bürgerlistler tengono conto di ciò… Ancora tre settimane e sarà tutto finito. Spero.

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  4. ja, die Grünen beschimpft er als Faschisten, die Braunen in seinem Umfeld lässt er unbeanstandet. Hat man je was von ihm gehört zu Revisionisten, der bei seinen Schützen Fortbildungskurs hielt, je was zu Maran, je was zu den komischen Typen der Burschenschaften, die zur Tafel-Zeremonie seiner Partei am Brenner erschienen?
    Deutscher Faschismus stört ihn nicht.
    Italienische Demokraten schon.

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  5. Also ich verwende immer nur die Bezeichnung Südtirol\Sudtirolo\ladinisch=? (Matteo?). Leider muss ich auch gestehen, dass wir in den Pressemitteilungen immer AA verwenden da die Kameraden von “der” italienischen Presse (die uns eh schon nicht mögen) die PM gleich in den Mülleimer werfen…
    Goth, uns muss es ja saugut gehen, wenn wir sonst keine Probleme haben, denn so einen bescheuerter Namen …!

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  6. http://hoamat.wordpress.com/

    un invito al giro intero:
    posso dare a tutti il diritto di admin -

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  7. per quello che riguarda l’estremismo di destra tedesco peraltro non mi riusulta che Kollmann abbia mai espresso un solo ammonimento, quantomeno una condanna pubblica (come invece la fa con le sue invettive contro i Verdi).

    Faschismus stört nur, wenn er italienisch ist.

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  8. Posted by Mario Crosta on 10. Ottobre 2008 at 20:19

    Valentin[o], di quel post su bbd (quella vera) ti sottolineo in particolare questa frase di oggi rivolta senza mezzi termini dall’architetto allo straniero: “Non sarebbe più onesto ammettere che ormai ambisci solo a distruggere bbd (per frustrazione o per disaffezione)?”, casomai ti venisse da pensare ancora che poi la colpa, in fondo in fondo, sarebbe di quel losco figuro cui hai fatto degli strani auguri di Natale qualche tempo fa. Lo sai, vero, che se non vi riuscisse di sconfiggere il PdL alle provinciali e l’SVP a quel punto lo chiamasse in giunta si ritroveranno alleati proprio l’usi aam e la ferrari nazonalbolzanina?

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  9. Posted by Étranger on 10. Ottobre 2008 at 21:16

    Crosta, quando la smetterai finalmente di provare a capire quello che non riesci a capire? Veramente, sarebbe meglio per tutti. Soprattutto per te.

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  10. Vi consiglio semplicemente di ignorarlo e di “scrostare” i vostri blog, come faccio io.

    Ein Kropf ist nützlicher als eine Diskussion mit ihm.

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  11. Posted by Étranger on 11. Ottobre 2008 at 10:12

    Concordo pienamente.

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  12. Posted by Mario Crosta on 11. Ottobre 2008 at 11:43

    Di “scrostato” stamattina c’e’ stato anche Haider.

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  13. Posted by Dolomiticus on 17. Ottobre 2008 at 0:35

    eh,

    http://www.suedtiroler-freiheit.com/content/view/857/1/

    lui, con il suo odio, con la sua paranoia anti-verde e antiiliana, indica sempre gli amici dei fascisti dapertutto.

    il vero fascismo però … è di chi vuole sottporre la provincia trilingue ad una “purga” etnica..

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  14. Visto, caro amico.

    Dire che è deprimente, è dir poco.

    Pensa, ieri sera ero alla presentazione del libro di Arnold Tribus. Colui che p.es. definì i ladini “Krautwalsche” veniva osannato da una folla di curiosi e amici al Batzenhäusl. Anche da qualche ladino. Certo, bella soddisfazione pendere dalle labbra di un amante dell’Hochdeutsch (“Strunzen” usw fanno parte del suo lessico forbito…) o ridere per lo sbeffeggio del preside gardenese che vieta l’ombelico. Orrenda visione.

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  15. Posted by Dolomiticus on 18. Ottobre 2008 at 22:55

    eh,
    quel “Bittgang der Krautwalschen” è stato uno dei momenti più bassi perché razzisti della Tageszeitung.

    Arnold Tribus dovrebbe chiedere scusa
    ma anche il giornalista che ha messo quel titolo (mi pare sia uno che simpatizza coi Verdi … )

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  16. “Arnold Tribus dovrebbe chiedere scusa
    ma anche il giornalista che ha messo quel titolo (mi pare sia uno che simpatizza coi Verdi … )”

    Werden wir jetzt schon für unsere angeblichenen (!) Sympathisanten in Geiselhaft genommen?

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  17. Posted by Dolomiticus on 20. Ottobre 2008 at 10:45

    zwischen welchen Zeilen liest du das heraus?

    und michi, ja, der Hinweis auf Tribus kam von Deinem Parteikollegen, doch das “Krautwalsche” geschrieben hat nicht der Tribus selbst, sondern ein anderer.

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  18. michi, es gibt Gründe, warum ich trotz Heiss
    nicht grün wählen werde:

    1. der Grüne Leander Moroder und sein Verhalten im Gemeinderat von Urtijëi.
    2. dello Sbarba und sein Verhalten zum Wahlgesetz
    3. Michi (es gab Aussagen von Dir, die jenseits von Gut und Böse sind)

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  19. Vorrei essere sincero e lanciare una piccola provocazione: non so se debba offendermi o meno. E lo stesso vale per i validissimi ladini presenti nella nostra lista. Contiamo davvero così poco? Siamo davvero così poco credibili? Non credi che le persone “capaci” – anche se parte d’un progetto magari non del tutto condiviso – vadano in qualche modo rafforzate affinché il loro Umfeld si migliori con il tempo?

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  20. Posted by Ladinia on 21. Ottobre 2008 at 0:34

    no, non è questo, Heiss, Costa, Liberti … sí, tre personaggi molto diversi.
    Ma poi intervisto un dello Sbarba che dice sì ad una legge elettorale che già una volta è stata rfiutata (sonoramente) dalla corte costiutuzionale, leggo il verbale di un Leander Moroder che assieme alla SVP si esprime contro la lingua ladina (non per la prima volta, tempo fa trovava d’accordo con un regolamento che prescrive ai pompieri l’uso della lingua tedesca) … e poi i Verdi di Bolzano non sanno difendere il diritto di chi vi abita a notti tranquille …

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  21. 3. Michi (es gab Aussagen von Dir, die jenseits von Gut und Böse sind)
    Zum Beispiel?

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  22. Posted by Dolomiticus on 22. Ottobre 2008 at 21:19

    ups !! eine schnelle suche hat ergeben, dass ich wohl IRRTE
    pardon.

    (es war der Simon, der den Valentin[o] sehr übel behandelt hat und auch sonst so Sprüche loslässt, die ich als linksradikal einstufe)

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  23. Puhhh dachte schon ich hätt’s vergessen. Aber der Linksradikale bin wohl ich ;) (Simon ist ein Kapitalist)

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  24. Posted by Dralinok on 24. Ottobre 2008 at 13:08

    Non mi meraviglia che Valentino venga criticato anche dai suoi nuovi compagni di partito…se penso come si e´ comportato quando era al PD !!!

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  25. Posted by MeiHoamat on 24. Ottobre 2008 at 14:22

    come si è comportato?

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  26. valentino si è sempre comportato bene.

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  27. Come mi sarei comportato nel PD??!! L’autore di questo commento non ha la più pallida idea di ciò che dice, dato che nel PD (de facto) non ho mai militato, essendomi impegnato solo nell’ambito dei Linksdemokraten sino al loro scioglimento e alla nascita del nuovo soggetto politico.

    Spiegarsi meglio, please. Con mail riconoscibile
    (e tastiera italiana, così da camuffarsi meglio).

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  28. ah, forse bisogna aggiungere che viene criticato soltanto da un gruppo piccolissimo – ma una persona è un gruppo? – che nutre un astio personale verso di lui. E quest’altro però ha veramente dei problemi con il partito.

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  29. Posted by MeiHoamat on 24. Ottobre 2008 at 21:53

    bene, allora possiamo dimenticare il post di Dralinok. Poi Valentin(o), che non conosco personalmente, mi ispira pacifismo totale.

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  30. Anch’io sono un pacifista totale. Anch’io ispiro solo buoni sentimenti. No?

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  31. Posted by Miracolo Italiano on 10. Novembre 2008 at 8:24

    Mamma mamma valentino… che tristezza!!!

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  32. Ma se non capisci una parola di tedesco, cosa commenti??? La foto???

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  33. Ma se non capisci una parola di tedesco, cosa commenti??? La foto???

    AHAHAHA. Troppo forte. Ma che gente…

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  34. Non mi meraviglia che Valentino venga criticato anche dai suoi nuovi compagni di partito…se penso come si e´ comportato quando era al PD !!!

    Una vera goduria, dopo mesi e mesi, poter risalire all’autore di quel commento grazie al magico strumento degli IP. Allora non avevi il coraggio di firmarti, codardo che non sei altro. Congratulazioni per la tua stupidità.

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